Du bist im Studium oder in der Ausbildung in Deinen Zwanzigern und hast so um die 1.000 Euro im Monat zur Verfügung? Dann geht’s jetzt darum, das Beste daraus zu machen. Entspannt, aber smart. Die gute Nachricht: Du brauchst kein Finanzprofi zu sein. Wenn Du ein paar Basics beachtest, kannst Du Dir Schritt für Schritt eine stabile finanzielle Basis aufbauen.
- Step 1: Reserve aufbauen
- Step 2: Sparziele festlegen
Bevor Du ans Investieren denkst: Bau einen Puffer auf.
So könnte Dein Budget aussehen
Wenn Du etwa 1.000 € Budget im Monat hast, könnte das so aufgeteilt sein:
Fixkosten (Miete, Ticket, Handy): ~550 €
Leben (Essen, Freizeit): ~300 €
Sparen / Rücklage: ~150 €
Wenn Du mehr oder weniger hast: einfach prozentual anpassen.
Tipp: Erstell Dir eine individuelle Tabelle, damit Du einen Überblick bekommst. Dazu kannst Du einfach die Kontoauszüge der vergangenen Monate durchgehen. Du findest diese in Deinem Postfach im Onlinebanking.
Step 1: Notgroschen als Sicherheitsnetz
Bevor Du ans Investieren denkst: Bau Dir einen Puffer auf.
Ziel: Zwei bis drei Monatsbudgets zurücklegen
→ bei 1.000 € wären das 2.000 – 3.000 €
Warum? Falls etwas passiert, Dein Handy oder Laptop kaputtgeht, Du umziehen musst oder eine unerwartete Rechnung kommt, kannst Du entspannt bleiben. Das Geld legst Du am besten auf ein Tagesgeldkonto, z.B. das GLS Tagesgeldkonto. So liegt es nicht auf Deinem Girokonto für den Alltagsgebrauch und Du kommst trotzdem innerhalb von einem Tag dran.
Wichtig: Das ist kein „nice to have“, sondern Deine Basis.

Step 2: Für Deine Ziele sparen
Jetzt geht’s um Deine Wünsche und Ziele: Auslandssemester, Reisen, neues Bike, Umzug oder einfach mehr Freiheit?
Unterscheide hier zwischen:
Muss-Ziele → sicher sparen (z.B. Tagesgeld)
Kann-Ziele → auch mit Fondssparplan möglich
Frage Dich: Wie wichtig ist Dir das Ziel und wann brauchst Du das Geld? Wenn Du für langfristigere Wünsche in etwa zwei bis fünf Jahre sparst, kannst Du z.B. einen Fondssparplan nutzen. Du wolltest schon immer wissen, was ein Fonds ist? Hier findest du die Antwort.
Chance: Dein Geld kann durch Kursgewinne schneller wachsen.
Risiko: Bei Investitionen in Fonds schwanken die Kurse. Dein Ziel kann sich verzögern oder vielleicht gar nicht umgesetzt werden. Es besteht das Risiko des kompletten Verlustes.
Für kurzfristige Wünsche kannst du einen monatlichen Betrag auf ein weiteres Konto überweisen. Das kann auch das Tagesgeldkonto sein oder ein weiteres Konto.
Tipp: Überweise Deinen Sparbetrag automatisiert am Monatsanfang zusammen mit den laufenden Kosten wie Miete, Strom etc. Dann fühlt sich Sparen leichter an, weil Du nicht aktiv verzichten musst.
Step 3: Investieren (wenn die Basics stehen)
Du kannst starten, wenn Du
- Deinen Notgroschen hast
- Deine Ziele im Blick hast
- noch Geld übrig ist
Schon 25 bis 100 € im Monat reichen für den Einstieg.
Achte dabei auf:
- breite Streuung in verschiedene Branchen & Länder, dann ist das Risiko im Vergleich zu Investments in Einzelaktien geringer.
- eine nachhaltige Ausrichtung der Fonds.
- automatische Abbuchung für mehr Entspanntheit. Bei der GLS Bank ist das ab 25 € pro Monat möglich.
Ganz wichtig: Bei mehr Einkommen auch die Sparrate erhöhen, nicht alles direkt ausgeben.
3 Dinge, die Dir beim Investieren helfen
1. Sprich drüber
Finanzen müssen kein Tabuthema sein. Sprich mit Freund*innen oder Familie – Du lernst schneller und vermeidest Fehler.
2. Lass das lieber
- Daytrading = tägliche Aktiengeschäfte
- Teure Kredite, z.B. für Autos, Technik oder Urlaube
- mehr ausgeben, sobald Du mehr verdienst
- nur sparen, aber nie investieren
- Angst vor der Börse haben
3. Bleib dran
Vermögen entsteht nicht über Nacht, sondern durch Gewohnheiten.
1. Kenne und checke regelmäßig Dein Budget!
2. Bau Deinen Notgroschen auf!
3. Investiere monatlich!
4. Erhöhe Deinen Lifestyle nicht zu schnell!
Kurz gesagt: Du brauchst keinen perfekten Plan. Du musst einfach anfangen und dranbleiben. Dein zukünftiges Ich wird Dir danken.





Schreibe einen Kommentar