
In der Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen wirken die Argumente der Pro- und Kontra-Fraktionen mittlerweile etwas festgefahren, man findet nicht mehr oft Artikel mit neuen Aspekten.
Bei ipg von der Friedrich-Ebert-Stiftung wird auf die Notwendigkeit eines Feldversuchs verwiesen und im Text werden unerforschte Aspekte benannt, zu denen man, so der Autor, meist nur Behauptungen liest. Überhaupt ist der Artikel gut geeignet, sich die offenen Fragen in der Debatte noch einmal vor Auge zu führen. “Der leidenschaftliche Streit von Befürwortern und Gegnern eines bedingungslosen Grundeinkommens könnte entschärft werden, wenn die Verhaltensänderungen, die von einem Grundeinkommen ausgelöst werden könnten – von den einen erhofft, von den anderen befürchtet –, in einem Feldversuch geklärt werden.”
Der Tagesspiegel listet die Ernährungslügen der Deutschen, die eine oder der andere wird sich in einem der Punkte vermutlich wiederfinden. Oder sagen wir gleich, dass wir uns alle da irgendwo wiederfinden. “Dass ein Tier für das abgepackte Stück Fleisch gestorben ist oder die Pizza mit 900 Kalorien doch verlockender war als der grüne Salat, gibt der Mensch nicht so gern zu. Deswegen dehnt er die Wahrheit bei Umfragen ein bisschen, gibt sozial erwünschte Antworten oder Antworten, die er selbst gern glauben möchte – die zu seinem Selbstbild passen.”
Und in China gibt es jetzt Luftfilter in groß. Ob das auch eine Option für z.B. Stuttgart ist? “Frische Luft ist in Chinas Städten oft Mangelware, gerade im Winter. In Xi’an, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Shaanxi, haben Forscher einen Turm errichtet, der Schadstoffe aus der Luft filtert und diese verbessert. Es ist weltweit die größte Anlage dieser Art.”
Der Wirtschaftsteil „kompakt“ ist eine Kolumne aus kuratierten Beiträgen der Wirtschaftsgazetten und Blogs von Maximilian Buddenbohm heute zu Grundeinkommen, Ernährungslügen und Turmbau.
Photo by Peter Wendt on Unsplash
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
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