
Es gab einige Meldungen zu neueren Formen der Ernährung und Ersatzprodukten. In der taz ging es dabei um Algen und Omega-3-Fettsäuren: “Wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und wegen ihres schnellen Wachstums gilt die Alge als Hoffnungsträgerin, eine stark wachsende Weltbevölkerung nachhaltig mit Nahrungsmitteln zu versorgen.”
Da werden also Fische verschont, hier dagegen geht es um Rindfleisch, um Burger. Die bekommt man jetzt immer besser ohne Tiere hin, und das ist nur der Anfang: “Ich kann mit grosser Sicherheit sagen, dass wir in den kommenden fünf Jahren auch Fisch, Milch, Käse, Eier und andere Fleischsorten auf pflanzlicher Basis herstellen können.” Ohne geschmackliche Einbußen, so heißt es da zumindest.
Und beim Spiegel spricht man von der Wurst 2.0.
Nach der Wurst kriegt man Durst, das wird wohl auch bei der Version 2.0 noch Gültigkeit haben. Da passt dann die Frage: Warum ist Bier eigentlich so billig?
Ein anderes Thema, das mit der Ernährung zusammenhängt, dreht gerade in der öffentlichen Wahrnehmung, jedenfalls soweit diese von den Medien gespiegelt wird. Im letzten Jahr war Urban Gardening oder Farming noch ein neues Hobby für Hipster, jetzt wird es aber wirtschaftlich interessant, da ändert sich auch der Ton der Artikel.
Der Wirtschaftsteil „kompakt“ ist eine Kolumne aus kuratierten Beiträgen der Wirtschaftsgazetten von Maximilian Buddenbohm.
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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