Eine von 15.000: Khatuna Kharabadze

Am besten sei ja, dass ihr Kreditbetreuer sogar die Erntezeiten einplane, sagt Khatuna Kharabadze. Entsprechend fällt ihr auch die Tilgung leichter. Khatuna Kharabadze lebt in einem Dorf in Georgien, 100 Kilometer östlich des Schwarzen Meeres. Vor zwei Jahren erhielt sie einen Mikrokredit. Sie kaufte sich ein Stück Land und begann, darauf Gewächshäuser zu errichten. Mittlerweile sind es 12 in denen Gemüse wächst, vor allem Tomaten. „Dank BIG konnte ich mein Geschäft aufbauen. Jetzt will ich es erweitern“, sagt Khatuna.

BIG ist eines der Mikrofinanzinstute, die Mittel über den GLS Alternative Investments – Mikrofinanzfonds erhalten. Diese Institute bieten Menschen Zugang zu Krediten, Konten, Sparmöglichkeiten und Versicherungen. Seit seinem Start vergangenen Dezember wurden weltweit über 15.000 Menschen erreicht, etwa in El Salvador, Kenia, Albanien und Kambodscha. Das Fondsvolumen beträgt über 44 Mio. Euro, davon sind ca. 84 Prozent investiert.

In einem neuen, detaillierten Investitionsbericht werden nun alle MFI vorgestellt. Jedes wird vor Ort geprüft und muss speziellen Kriterien nachkommen. Besonders am Fonds ist auch, dass die Sättigung einzelner Märkte Berücksichtigung findet. „Umso gesättigter der Markt, umso mehr Positivkriterien muss das MFI erfüllen. Das heißt: Wir versuchen Geld verstärkt dorthin zu bringen, wo es benötigt wird“, erklärt Damian Pilka vom Vermögensmanagement.

Den Investitionsbericht finden Sie hier.

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Eine Antwort zu „Eine von 15.000: Khatuna Kharabadze“

  1. Avatar von Jens
    Jens

    |

    Hallo, ich würde ja gerne in diesen Fond investieren, wenn man die Fondanteile auch bei anderen Banken kaufen könnte. Ich möchte ungerne für einen einzelen Fond ein neues Depot eröffnen.

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