Am besten sei ja, dass ihr Kreditbetreuer sogar die Erntezeiten einplane, sagt Khatuna Kharabadze. Entsprechend fällt ihr auch die Tilgung leichter. Khatuna Kharabadze lebt in einem Dorf in Georgien, 100 Kilometer östlich des Schwarzen Meeres. Vor zwei Jahren erhielt sie einen Mikrokredit. Sie kaufte sich ein Stück Land und begann, darauf Gewächshäuser zu errichten. Mittlerweile sind es 12 in denen Gemüse wächst, vor allem Tomaten. „Dank BIG konnte ich mein Geschäft aufbauen. Jetzt will ich es erweitern“, sagt Khatuna.
BIG ist eines der Mikrofinanzinstute, die Mittel über den GLS Alternative Investments – Mikrofinanzfonds erhalten. Diese Institute bieten Menschen Zugang zu Krediten, Konten, Sparmöglichkeiten und Versicherungen. Seit seinem Start vergangenen Dezember wurden weltweit über 15.000 Menschen erreicht, etwa in El Salvador, Kenia, Albanien und Kambodscha. Das Fondsvolumen beträgt über 44 Mio. Euro, davon sind ca. 84 Prozent investiert.
In einem neuen, detaillierten Investitionsbericht werden nun alle MFI vorgestellt. Jedes wird vor Ort geprüft und muss speziellen Kriterien nachkommen. Besonders am Fonds ist auch, dass die Sättigung einzelner Märkte Berücksichtigung findet. „Umso gesättigter der Markt, umso mehr Positivkriterien muss das MFI erfüllen. Das heißt: Wir versuchen Geld verstärkt dorthin zu bringen, wo es benötigt wird“, erklärt Damian Pilka vom Vermögensmanagement.
Den Investitionsbericht finden Sie hier.
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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