„Einen derartigen Konsens hat es weltweit so noch nie gegeben“, sagt Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank. „Die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad oder weniger ist beschlossen. Sie umzusetzen braucht unser aller Einsatz.“
Mit dem Pariser Klimaabkommen verpflichteten sich im Herbst 2015 über 190 Staaten ihre CO2-Emissionen zu senken. Ihre Maßnahmen sind jedoch nicht ausreichend.
Die GLS Bank will hier mit ihren Kundinnen und Kunden mehr tun. Darum hat sie einen Klimafonds initiiert. Der investiert in besonders klimafreundliche Unternehmen, Projekte und Staaten. Neben unseren bewährten Anlage- und Finanzierungsgrundsätzen haben wir ergänzende Positivkriterien erarbeitet. So bewerten wir die Unternehmen anhand ihrer Emissionen, der Klimastrategie, Produktverantwortung oder Maßnahmen zu Energieeinsparungen. Die GLS Bank selbst investiert 10 Millionen Euro in den neuen Fonds.
„Wir wollen einen weiteren Beitrag zu Eindämmung des Klimawandels leisten“, erläutert Karsten Kührlings, verantwortlich für das Fondsgeschäft der GLS Bank. „Der Fonds investiert im Sinne der Sustainable Development Goals der UN, SDGs, insbesondere sieben und dreizehn.“
Die
Projekte und Unternehmen sind in Geschäftsfeldern tätig, die sich um die Lösung der Folgen des Klimawandels bemühen. Staaten müssen eine authentische Klimapolitik verfolgen. Die Grundallokation sieht eine Verteilung des Portfolios zu 70 Prozent in Anleihen und 30 Prozent in Aktien vor. Dabei wollen wir auch in Green Bonds investieren, das sind nachhaltige Anleihen. „Auf dem Markt gibt es vielschichtige Angebote, von hell- bis dunkelgrün“, so Kührlings. „Daher haben wir ein spezielles Bewertungsverfahren für Green Bonds entwickelt, so dass auch hier unserem Nachhaltigkeitsverständnis Rechnung getragen wird.“
Klimatransparenz
Der GLS Bank Klimafonds ermittelt jährlich seine Klimagasemissionen und veröffentlicht seinen Fußabdruck. Gemessen werden die Angaben über die eigenen Emissionen eines investierten Unternehmens (Scope 1), der Ausschuss aus verbrauchten Energien (Scope 2) sowie die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette (Scope 3). Wie gewohnt werden wir zum Ende des Geschäftsjahres einen detaillierten Investitionsbericht veröffentlichen.
Der neue Fonds verfügt über zwei Anteilscheinklassen: für private Kunden (A) und für semi-professionelle und institutionelle Kunden (B).
[green_box]Dieser Text hat reinen Informationscharakter. Alleinige Grundlage für den Erwerb von Anteilen sind die aktuell gültigen Verkaufsunterlagen. Diese und weitere Informationen findet Ihr unter www.gls-fonds.de[/green_box]
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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