Rad Fahrrad

Der Wirtschaftsteil :: kompakt Nr. 317 – Das Rad

Der Wirtschaftsteil :: kompakt Nr. 317 - Das Rad
Das Rad – Der Merkur hat einen Bericht über einen Kaminkehrer, der auch im Winter mit dem E-Rad zu seinen Kunden fährt: „
Ich kann doch nicht Kamine kehren, von Umweltschutz reden und mich dann hinters Steuer setzen.“ Seine Philosophie: „Man muss es einfach machen. Und es geht.“ Seit vier Jahren radelt er konsequent. Und er ist ein sturer Bock, sagt er selbst. Bis 2017 hatte er noch drei Mitarbeiter. Zwei von ihnen wollten nicht radeln. „Da habe ich sie rausgeschmissen.

Das mit dem E-Rad im Winter hat aber seine Tücken, Batterien möge Kälte nicht. In der Zeit gibt es Tipps: “Stellt man das E-Bike ab, sollte man die Batterie idealerweise ins Warme bringen. Denn wenn die Batterie Zimmertemperatur hat und erst kurz vor dem Losfahren eingesetzt wird, erhöht das die Reichweite. Zimmertemperatur sollte die Batterie ebenfalls haben, wenn sie ans Ladegerät angeschlossen wird. Das hilft beim vollständigen Aufladen und verlängert die Lebensdauer.

Die SZ beschäftigt sich mit den technischen Neuerungen der Beleuchtung am Rad und kommt auf ein seltsames Paradox: “Die Situation ist absurd: Immer seltener trifft man, zum Glück, auf Radler ohne Beleuchtung und sieht trotzdem immer häufiger gar nichts – eben weil alle so gute Lichter haben.”

Zum Schluss Fahrradnachrichten aus einer Stadt, die wir bei dem Thema in all den Jahren noch gar nicht hatten: Istanbul. Der Bürgermeister fährt vor: „Zu Anfang war der Widerstand groß. Die höheren Beamten dachten, ich spinne und das würde sich schon wieder geben. Aber ich habe ihnen die Dienstwagen gestrichen und sie vor die Wahl gestellt: Entweder Ihr fahrt Rad oder Ihr geht zu Fuß!

Der Wirtschaftsteil „kompakt“ ist eine Kolumne aus kuratierten Beiträgen der Wirtschaftsgazetten und Blogs von Maximilian Buddenbohm heute zum Thema Rad.

Foto: Ryoji Iwata

  1. Istanbul – wer hätte das gedacht!

  2. Pingback: Komm, Kasper! | Buddenbohm & Söhne

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