Archivbeitrag

Vision: 100% Erneuerbare Energien

Die GLS Bank und die juwi renewable IPP GmbH & Co. KG bilden künftig eine Partnerschaft mit dem Ziel: Stromerzeugung ausschließlich aus regenerativen Energien. Bürger können sich über Genussscheine an diesem Ausbau beteiligen.

Seit April 2000 hat das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) zu einer deutlichen Steigerung des Energieanteils aus erneuerbaren Energien geführt. Nach den Zielen der Bundesregierung soll bis zum Jahre 2020 der Stromanteil der erneuerbaren Energien auf mindestens 30% gesteigert werden. Wir sind der Meinung: es darf auch ein bisschen mehr sein!

Um dem Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung näher zu kommen, gehen wir mit juwi renewable IPP nun eine Kooperation ein. Das Konzept sieht vor, dass juwi renewable IPP durch die Ausgabe von Genussscheinen Kapital erhält, um mit überwiegend regional tätigen Energieversorgern die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien flächendeckend auszubauen zu können.

Infos zu dem taufrischen Angebot gibt es hier >>

Hinweis zur Einordnung

Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.

Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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2 Kommentare zu „Vision: 100% Erneuerbare Energien“

  1. Avatar von Andreas
    Andreas

    Meiner Meinung sollte es auch viel mehr bis dahin sein. Nur wer soll das bezahlen? Das wird man dann von allen möglichen Stellen hören.

  2. Avatar von Übernommener Kommentar*
    Übernommener Kommentar*

    Gute Vision, um die zu erreichen mehrere gleichzeitige Anstrengungen wichtig sind – und eine Vision, die auch realistisch ist, allein wenn ich daran denke, dass laut einer schon vor mehr als 2 Jahren gemachten Aussage von Prof. Martina Klärle (Osnabrück) die sehr gut geeigneten Dächer leicht ausreichen würden, um mit Photovoltaik so viel Strom zu erzeugen, wie alle Privathaushalte im Jahr ‚verbrauchen‘. vgl. z.B: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/vision/117865/index.html

    Für die Mengen, die für Industrie und Verkehr hinzukommen (Einsparung und Effizientsteigern natürlich gleichzeitig), wären die Strommengen aus Windenergie und Laufwasserkraft etc. zu addieren, die es bei entsprechendem Ausbau geben könnte. Zusammen mit Speichertechnologie würde das in einem Smart Grid, auch länderübergreifend, eine saubere Stromversorgung ermöglichen.

    Not least: Laut Studien von Jacobson, DeLucchi und anderen wäre sogar weltweit schon 2030 eine 100%ige Versorgung mit Ökostrom möglich, sogar bei Elektrifizierung des Verkehrs. vgl. z.B: http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Z._Jacobson

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