Sinnvoll Spenden statt Naschen: Spendenaufruf Kenia

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Sinnvoll Schenken statt Naschen: Spendenaufruf Kenia
Ostern steht vor der Tür! Und damit nicht nur der Osterhase – sondern auch jede Menge fragliche Geschenk- und Konsumstrategien: Neben Schokolade und Fruchtgummi gehören bekanntlich auch Dekohasen, Plastikküken, Osterkerzen und -servietten, Blumengestecke und ausschweifende Festtagsessen dazu. Alles schön und vermeintlich gut – und gewiss von großer Frühlingseuphorie geprägt, dieses Osterfest. Aber wie wäre das: Die Ostertage einfach mal ohne das große Konsumbrimborium drumherum verbringen: die Feiertage genießen, den Frühling begrüßen und statt sinnlosem Schoko-Eier-Überfluss an die Menschen in Kenia denken, die dringend unsere Hilfe benötigen. Ostern hin oder her.

Dürre und Hunger in Kenia

In den nördlichen und südlichen Regionen Kenias herrscht derzeit Dürre und Lebensmittelknappheit. Seit April 2016 hat es hier nicht mehr geregnet. Der Klimawandel bedroht Massaigemeinden und Viehhirten. Die Massaigemeinden im Süden Kenias leben in sogenannten group ranges, halbnomadisch, vor allem von der Haltung von Ziegen, Schafen und Rindern. Die Wanderungsmöglichkeiten für Massai nehmen ab, gleichzeitig nimmt die Überweidung zu und in deren Folge die Erosion des Bodens. Aufgrund der zunehmend zyklisch auftretenden Dürren kann sich das Land kaum erholen. Bis in das Gebiet von Nairobi oder über die Grenze nach Tansania führt die Massai der Weg auf der Suche nach Futter und Wasser. Meist verendet auf diesen Wanderungen die Hälfte der Tiere.

Acht weitere Distrikte sind stark von der Dürre betroffen. Zudem steigen die Preise für Grundnahrungsmittel in der gesamten Region Ostafrika rasant. Bei den Menschen, die in den trockenen Regionen zumeist als Viehhirten leben, ist es für die Familien ohne das Einkommen aus dem Fleischverkauf nicht möglich, Nahrung zu kaufen. Obwohl die Regierung und Hilfsorganisationen bereits im November 2016 Nahrungsmittelhilfe zusagten, ist in vielen Orten bislang nichts angekommen.

Spenden für Lebensmittelpakete und Brunnenwasser

Die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung organisiert mit ihren Partnern Lebensmittelhilfe und Brunnenbohrungen. Unterstützen Sie jetzt – gemeinsam mit uns – von Hunger betroffene Familien in Kenia!

Essen für einen Tag – 1,13 Euro
Leonard Onetu, Leiter unserer Partnerorganisation AMDO (Amboseli Masai Development Outreach Program) und engagierter Führer der Massai Gemeinde von Selenkay, möchte Nahrungsmittelhilfe für die 100 am stärksten von Hunger betroffenen Familien seiner Gemeinde organisieren. Dies sind vor allem ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, schwangere oder stillende Frauen, und Menschen mit Behinderung. Um die 100 Familien einen Monat lang zu versorgen, werden rund 24.000 Euro benötigt. Mit nur 1,13 Euro am Tag kann einem Menschen im Gebiet Selenkay mit einer Tagesration aus Getreide/Mais, Bohnen und Speiseöl sowie Hirse-Porridge eine Not-Grundversorgung ermöglicht werden. Dank der Aufbauarbeit der letzten Jahre verfügt die Gemeinde in Selenkay über Zugang zu Brunnen, die die Trinkwasserversorgung sichern.

Lebensmittelpaket für einen Monat – 34 Euro
Ngugi Mutura, Leiter unserer Partnerorganisation SACDEP, möchte von 5.700 organisch produzierenden Kleinbäuer*nnen, mit denen SACDEP zusammenarbeitet, Überschüsse aufkaufen und diese dann an die bedürftigen Gemeinden in den Trockenregionen verteilen. 900 Familien mit durchschnittlich sieben Personen sollen so versorgt werden. Pro Person sind rund 34 Euro im Monat notwendig.

Brunnenwasser für eine Person – 9,50 Euro
In Olempoor, einer weiteren Massai-Gemeinde in Südkenia, in der 225 Familien wohnen, mangelt es nicht nur an Nahrungsmitteln, sondern dort ist das Brunnenprojekt noch nicht zum Abschluss gekommen. Zwar hat das Wasserkomittee der Gemeinde die Bohrung umsetzen und die Wasserqualität prüfen lassen können. Das förderbare Wasser hat Trinkwasserqualität. Doch muss eine Pumpe mit Pumpenhaus installiert und die Verbindung zwischen dem Bohrloch und einem Wassertank zur Speicherung des Wassers gelegt werden. Für diese Maßnahmen sind noch rund 15.000 Euro notwendig. Der größere Teil der notwendigen Investitionen wurde dankenswerterweise bereits von Basic Bio finanziert. Pro Gemeindemitglied sind für die Fertigstellung des Brunnens rund 9,50 Euro notwendig.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsstiftung-entwicklung.de/klimawandel-live-nothilfe/

Link zum Online-Spendeformular: www.zukunftsstiftung-entwicklung.de/spenderinnen/online-spende/

Spendenzwecke: Kenia Nothilfe

Zukunftsstiftung Entwicklung
Spendenkonto:
IBAN: DE05 4306 0967 0012 3300 10
BIC: GENODEM1GLS

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