Der Wirtschaftsteil

Am

Wirtschaftsteil

Es geht um den urbanen Lebensraum, in dem man wohnt, arbeitet, herumhängt. Letzteres natürlich manchmal nicht ganz ohne gewisse Probleme, wie hier in der brandeins ausgeführt.

In diesem Artikel aus dem letzten Herbst kam gerade Köln vor, bei Köln denken alle weiterhin an Silvester. Dieses Thema hat natürlich nicht nur mit Migration zu tun, es geht dabei auch um Stadtplanung, etwa um unwirtliche Transitzonen.

Da lohnt im weiteren Zusammenhang etwas Nachdenken über das Stichwort Enturbanisierung, z.B. mit der Soziologin Saskia Sassen. Noch ein anderer Soziologe muss dabei unbedingt erwähnt werden: Tilman Harlander, hier in einem langen Gespräch über die Stadt beim Deutschlandfunk. Darin wird das Buch „Arrival City“ von Doug Sanders empfohlen – das muss man deutlich unterstreichen – ein wirklich anregendes, inspirierendes Buch, an das wir gerne noch einmal erinnern. Es kam hier bereits vor längerer Zeit einmal vor.

Es lohnt auch immer, ganz anders über Themen zu denken, als es die gängigen Medien meist vorgeben, etwa beim Bauen. Wir hatten auch Herrn Fuhrhop vor längerer Zeit hier schon einmal, das ist der Mann, der das Bauen verbieten will und das keineswegs als Scherz meint – mittlerweile ist auch aus seinem Projekt ein Buch geworden.

Man kann auch anders anders denken indem man sich um Science-Fiction im urbanen Raum kümmert, und zwar ganz ernsthaft.

Nicht ganz Science-Fiction, sondern im Sinne mancher Stadtplaner schon geradezu greifbare Zukunft, ist die „Smart City“. Dagegen kann man durchaus etwas haben. Aber andererseits wieder: Städte brauchen mehr Nerds.

Zum Schluss noch zum Verkehr, der natürlich eines der wichtigstenn Themen in jeder Stadt ist, dazu zwei schöne Zitate. „Das Auto ist für die Stadt in etwa das Gleiche wie der Elefant für Ihr Schlafzimmer.“ Ein wunderbarer Satz, er kommt von Hermann Knoflacher, der für autofreie Städte plädiert. Sehr erfrischend. Und gleich noch so ein einladendes Zitat: „The car century was a seductive mistake. It’s time to move on.“ Ein Artikel in der Washington Post.

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