Hilfe für hochwassergeschädigte Bio-Betriebe

Bio-Verbände, Zukunftsstiftung Landwirtschaft und GLS Bank rufen zu Spenden auf! „Land unter“… eine Redensweise, die für zahlreiche Bio-Betriebe in Brandenburg, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur bitteren Realität geworden ist. Während die Hochwasserpegel vielerorts sinken, treten zugleich teils massive Schäden auf Feldern, Gewächshäusern und Hofgebäuden zu Tage. Bio-Verbände, Zukunftsstiftung Landwirtschaft und GLS Bank rufen zu Spenden auf!

Flut und Starkregen zerstörten nicht nur bereits angebautes Getreide und Gemüse, auch die Anbauflächen selbst sind durch den möglichen Eintrag von Schadstoffen und starke Verschlämmung gefährdet. Einige Betriebe müssen mit großen Ernteausfällen rechnen. In den nächsten Tage und Wochen werden Aufräumarbeiten den alltäglichen Betriebsablauf prägen – und das zu einer Jahreszeit in der die MitarbeiterInnen dringend für Aussaat und die Pflege der Anbauflächen benötigt werden!

Nach aktuellen Meldungen, sind bislang schon mindestens 80 Bio-Betriebe von Hochwasserschäden betroffen. Für manche der Betriebe sind diese existenzbedrohend!

Helft mit – Spendet für die Existenzsicherung von betroffenen Bio-Höfen

Um den betroffenen Betrieben schnell und unbürokratisch zu helfen, ruft die Zukunftsstiftung Landwirtschaft gemeinsam mit den Bio-Verbänden Bioland, Demeter, Naturland, Biokreis und Gäa zu Spenden für hochwassergeschädigte Bio-Höfe auf. Das Bündnis wird dabei von der GLS Bank unterstützt: Wir stellen ein Spendenkonto zur Verfügung. VertreterInnen der teilnehmenden Verbände und der Zukunftsstiftung Landwirtschaft entscheiden nach individueller Prüfung gemeinsam über die direkte Weiterleitung der Spenden an geschädigte Betriebe.

Eure Unterstützung erreicht die Höfe über das Konto
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Kontonummer: 30005444
BLZ 430 609 67 bei der GLS Bank

Stichwort „Fluthilfe“

  1. Pingback: Mut zur Verantwortung: GLS Bank setzt Banken- und Energiewende um | GLS Bank-Blog: Geld ist für die Menschen da!

  2. Liebes GLS Team,
    ich finde es schade, dass eure Fluthilfe einen Unterschied zwischen den Bauern zieht.
    Hilfe benötigen alle, die getroffen wurden
    -egal ob Bio, Konvi, Nawaro, u.s.w.!
    Verstärkt keine Trennung zwischen den verschiedenen Bewirtschaftungsarten.
    Egal welcher Anbau, die Bauern lieben ihren Boden, ihre Tiere, ihre Arbeit sonst würden sie es nicht tun und sind förderungswürdig.
    Danke.

    • Joachim Rang

      Es ist einfach so, dass zu den Bioverbänden und den Biohöfen ein direkter Kontakt besteht und dadurch direkt geholfen werden kann. Das Ganze läuft in Kooperation mit den Bioverbänden und darum auf deren Mitglieder beschränkt. Das soll die anderen Bauernhöfe nicht ausgrenzen nur da gibt es keinen direkt verfügbaren „Kanal“ die sinnvolle Verwendung der Spenden auch sicherzustellen.

    • Hallo,
      ich finde es gut, dass die GLS nur die Bio-Betriebe unterstützt und nicht die konventionellen. Wer bei der GLS ist, der will BIO und nicht konventionelle Landwirtschaft fördern. Das ist ja das Besondere an dieser Bank, dass ich weiß, dass mit meinem Geld eben nicht Dünger und Pestizide usw. unterstützt werden. Würde die GLS die Spenden auch an nicht ökologisch wirtschaftende Betriebe weiterleiten, würde das den Grundprinzipien widersprechen. So gesehen muss da schon ein Unterschied gemacht werden, auch wenn das in dieser Notlage natürlich hart ist.

  3. Hallo GLS Team,

    vielen Dank für die intelligente Änderung beim Zugriff auf das Onlinebanking mit der Direktauswahl der Möglichkeiten.

    Grüße T. Waltjen

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