GLS Mitglied Catharina Oppitz: „Jetzt muss alles ganz anders werden!“

Vor kurzem wurde Catharina Oppitz 40.000 GLS Mitglied. Warum? Das erzählt sie im Interview.

Catharina Oppitz

Catharina Oppitz ist 38 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Bremen. Sie arbeitet im Marketing eines Carsharing Anbieters.

Warum sind Sie GLS Mitglied geworden?
Auslöser war, dass ich mit meiner alten Bank furchtbar unzufrieden war. Die hat mir immer ganz „tolle“ Produkte angeboten, die nach zwei Jahren schon nicht mehr so toll waren. Irgendwann dachte ich, ´Jetzt muss alles ganz anders werden!´ und habe gewechselt. Dazu kommt, dass Nachhaltigkeit bei mir im Alltag eine große Rolle spielt, wir sind bei EWS (Elektrizitätswerke Schönau) und bei einer Einkaufskooperative, ich arbeite bei einem Carsharer. Deshalb war mir wichtig, dass auch meine Bank nachhaltig tätig ist.

Wie sind Sie auf die GLS Bank aufmerksam geworden?
Über einen Kollegen, der mir erzählt hat, dass er Kunde bei der GLS Bank ist.

Welche Rolle spielt Geld für Sie?
Geld spielt bei mir eine sehr untergeordnete Rolle. Natürlich müssen die Grundbedürfnisse bezahlt werden. Aber ich beschäftige mich nicht so ausführlich mit dem Thema. Beim Geld möchte ich die Verantwortung gerne abgeben, aber trotzdem wissen, was damit passiert.

Was ist Ihnen wichtig?
Die Zeit mit meiner Familie und die Zeit mit mir.

Wenn Sie Ihren Freunden die GLS Bank beschreiben müssten, wie würden Sie das tun?
Ich würde empfehlen, sich einfach darauf einzulassen. Zum Beispiel gibt es zwar keine Filialen, aber es ist trotzdem immer jemand da. Ich bin bisher total zufrieden. Ich hatte schon verschiedene Auslandsreisen und bisher hat es mit dem Bezahlen und Geld abheben ganz fantastisch geklappt.

Worum sollte sich die GLS Bank unbedingt kümmern?
Ich fände es gut, wenn sich die GLS Bank dafür einsetzt, dass möglichst viele Menschen Zugang zu einem Konto bekommen, seien es solche, die in Privatinsolvenz sind oder Menschen ohne festen Wohnsitz.

Haben Sie schon überlegt, ob Sie zur nächsten Jahresversammlung nach Bochum kommen werden?
Das habe ich mir schmunzelnderweise tatsächlich schon einmal angeschaut. Also, wenn ich in der Nähe wäre, ja. Ansonsten fände ich es gut, wenn es möglich wäre, das Ganze online nachzuerleben.

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