WER WIR WAREN – Dokumentation über zukünftige Generationen!

Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind? In der Kinodokumentation WER WIR WAREN blicken wir auf den gegenwärtigen Zustand der Welt und fragen uns im Geiste des 2016 verstorbenen Roger Willemsens, ob sie an uns verzweifeln werden. Sechs Denker*innen und Wissenschaftler*innen reflektieren die Gegenwart und blicken in die Zukunft. Beim Geldgipfel 2021 konnte man sich bereits ein Bild davon machen.

Ausschnitt aus dem Film WER WIR WAREN

Man glaubt zunächst, viele Bilder aus WER WIR WAREN (Trailer) schon oft gesehen zu haben: Den Start einer Trägerrakete ins All, später den unfassbaren Blick von oben auf unsere Erde. Die tiefblaue Fahrt eines Unterwasserboots im Meer, glitzernde Schwärme aus tausenden Fischen.

Auch viele Worte, die in der Kinodokumentation gesprochen werden, sind nicht neu für uns: Die Aussage eines Wissenschaftlers, dass globale Probleme nur global gelöst werden können. Dass Afrikas Einfluss auf den Klimawandel minimal ist, der Kontinent die Auswirkungen aber am stärksten spürt. Und dass Uneigennützigkeit vor allem anderen Lebewesen diene – das zelebrieren buddhistische Mönche seit Generationen. Und doch entsteht Überraschendes, Erhellendes, Tieferschürfendes und Einsichtiges hier – durch die Kombination der verschiedenen Perspektiven. Oder dank des schlichten Perspektivwechsels.

„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“
Roger Willemsen

Ausschnitt aus dem Film WER WIR WAREN

WER WIR WAREN nimmt uns mit zu Protagonist*innen und Orten, die wir so noch nicht erlebt haben – wer bucht schon die ISS, taucht ein paar hundert Meter tief ins Meer, darf ein buddhistisches Kloster oder die kontaminierte Zone in Fukushima betreten?

Ausschnitt aus dem Film WER WIR WAREN

Produzent, Regisseur und Autor Marc Bauder begleitet seine Gesprächspartner*innen in die Tiefen des Ozeans, über das Dach der Welt, bis in die Weiten des Weltraums und beleuchtet dabei die unglaublichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns, einen globalen Wirtschaftsgipfel, das Erbe der Kolonialisierung und die Gefühle eines Roboters.

Mehr zu den Hintergründen und Perspektiven des Films aus der Sichtweise von Marc Bauder könnt Ihr Euch hier im Gespräch mit Sven Focken-Kremer von der GLS Treuhand anschauen.

Bedeutenden Denker*innen und Wissenschaftler*innen

„Es wirkt so verrückt von hier oben. Die Welt sieht wirklich so aus, wie wir sie aus dem Atlas kennen, nur ohne Ländergrenzen. Man sieht Kriege, sieht Raketen fliegen, Städte, Dörfer, Einschläge von Bomben, man sieht den Regenwald brennen, Wolken, die Schatten auf andere Wolken werfen.“
Alexander Gerst, Astronaut

WER WIR WAREN ist ein intensives Treffen mit sechs bedeutenden Denker*innen und Wissenschaftler*innen unserer Zeit: Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Mönch), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin).

Die Kombination der verschieden Perspektiven auf unsere Welt bietet letztendlich vor allem eine hoffnungsvolle Antwort auf die Ausgangsfrage: Wir selbst haben es in der Hand, wer wir sind. Wir können mit unserem Handeln gemeinsam beeinflussen WER WIR WAREN.

„Wir haben keine Zeit pessimistisch zu sein!“
Marc Bauder im Gespräch mit Sven Focken-Kremer auf dem Geldgipfel 2021

WER WIR WAREN von Marc Bauder erscheint am 8. Juli 2021 in ausgewählten deutschen Kinos. Weitere Informationen zum Film und zu den Kinos in Eurer Nähe findet Ihr hier: www.werwirwaren.de

Schaut auch auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort verlosen wir gemeinsam mit X Filmverleih 5 x 2 Freikarten für WER WIR WAREN in einem Kino in Eurer Nähe.

Alle Bildrechte liegen bei X Filmverleih.

  1. Norbert Prager

    Wir wissen ja eigentlich schon, was wir tun müssten, damit die Maßnahmen zur Lösung der Probleme wie Klimawandel, Biodiversität bzw. Artensterben usw. mal endlich konsequent und nicht nur halbherzig gestartet werden. Leider neigen aber die meisten Menschen dazu, ihren Anteil als so gering anzusehen, dass sich eine Änderung in ihrem Verhalten angeblich nicht lohnt. „Das Bisschen von mir“ und “ da sollen doch erst mal die…“ hört man dann als Ausrede für die Beibehaltung seiner eigenen Lebensstrategie. Selten hat jemand die Energie, sein Verhalten für eine globale Nachhaltigkeit zu ändern. Und oft genug scheitert man, auch bei besten Vorsätzen, an der Unkenntnis der wirtschaftlichen oder ökologischen Zusammenhänge.

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