Der Wirtschaftsteil - innovation

Der Wirtschaftsteil :: kompakt Nr. 241 – Innovation

Der Wirtschaftsteil :: kompakt Nr. 241 - Innovation
Wir beginnen mit einem Artikel über die Geschwindigkeit des Fortschritts, vielleicht ist es eine gute Gelegenheit, seine eigene Wahrnehmung über Innovation zu prüfen.
“Fortschritt wird immer schneller. Geschluckt werden alle, die jetzt nicht richtig Gas geben. Das jedenfalls behaupten Medien, Vordenker oder Unternehmensberater immer wieder. Nur: Es stimmt nicht.”

Wenn man beim Fortschritt ist, kann man auch etwas über eine längst überrollte Branche zu lesen, die sich mit einem historischen Material beschäftigt, wie manche sicher denken: Papier. In der Sächsischen Zeitung geht es um Forschungsprojekte von Unternehmen in dem Bundesland, und da sind ein paar überraschende Aspekte dabei. “Auch in Sachsen tüfteln Wissenschaftler, Mittelständler und Start-ups an neuen Anwendungen. Kofferraumablagen, Möbel, Industriefilter und Flugzeugwände formen sie aus Papier und bringen Verpackungen zum Leuchten. Dabei müssen sie nicht nur die Feinde des Mediums bezwingen. Sie müssen sich auch der Frage stellen, wann Papier aufhört, Papier zu sein.”

Und dann die Landwirtschaft, bei der die Innovationen manchmal besonders seltsam wirken, weil wir alle so sehr mit den klassischen Bildern von Feldern und Ernte und Treckern vertraut sind. Der Garten der Gamberinis besteht aus sechs halbkugelförmigen Gewächshäusern aus Leichtbaukunststoff, von denen jedes mit 24 Eisenketten und Gewichten auf dem Grund gehalten wird. Diese sogenannten Biosphären schließen unter Wasser Luft ein, an der Unterseite sind sie offen und nur für Taucher zu erreichen. Drinnen gedeiht erstaunlich viel: Bohnen und Kräuter, Zucchini, Salat, Blumen, Erdbeeren und bald, so hoffen sie, Tomaten.”

Für den Freundeskreis Fahrrad haben wir noch eine deutlich nachvollziehbarere Entwicklung, jedes Details kann man sich vorstellen, man muss es eben nur machen: Das Fahrradkino. “Unter Autobahnbrücken, im Hafen oder auf Brachflächen. In der Stadt gibt es unzählige Orte, die nicht genutzt werden, sich aber hervorragend für temporäre Bespielungen eignen. Warum also nicht einfach mal rausfahren und irgendwo unter freiem Himmel einen Kinofilm schauen?”

Der Wirtschaftsteil „kompakt“ ist eine Kolumne aus kuratierten Beiträgen der Wirtschaftsgazetten von Maximilian Buddenbohm heute zum Thema Innovation.

Foto: (CC BY-SA 2.0) von Boegh / Innovation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.