Mobilität – im GLS Kundenmagazin Bankspiegel

Mobilität - im GLS Kundenmagazin BankspiegelKurz vor Ende des Jahres haben wir den neuen Bankspiegels auf den Weg zu unseren Mitgliedern und Kunden gebracht. Unter der Schwerpunkthtema „Mobilität“ geht er der Frage auf den Grund, wie künftige Mobilitätskonzepte aussehen?
An welchen Ideen und Konzepten wird bereits getüftelt? Welche werden heute schonumgesetzt? Was bedeutet Mobilität für den Einzelnen und wie können wir unser eigenes Mobilitätsverhalten beurteilen und auf den Prüfstand stellen? Welche Verantwortung tragen die Automobilkonzerne als Schlüsselbranche der Individualmobilität und welche die Politik?

Zu all diesen Fragen haben wir wieder spannende und prominente Autoren und Gesprächspartner gewonnen- wie z.B. den “Autopapst” Ferdinand Dudenhöffer. Außerdem berichten wir in unserer Kundenzeitschrift über die Veränderungen im Aufsichtsrat und wie immer über spannende Mitglieder und Kunden.

Hier geht’s zum Blättern in der Online-Ausgabe

Wenn Ihr uns Feedback geben möchtet, Ihr Anregungen oder Fragen habt, schreibt gerne an: bankspiegel@gls.de.

Update: Einen spannenden Artikel dazu gibt es auch von Patricia Cammarata im Wirtschaftsteil Nr. 225.

  1. Lars Friedrich

    Danke für den aktuellen Bankspiegel zum Thema Mobilität. Das ist ein sehr wichtiges Thema und ich finde diese Ausgabe (wie üblich) sehr gelungen.

    Eine kritische Anmerkung habe ich aber doch: Im Artikel „Der beste Verkehr ist der, der gar nicht erst entsteht“ (S. 20 / 21) wird die CO2 Emission des PKW mit 136 g/km angegeben und es ist nicht ersichtlich für welche Besetzung diese Zahl gilt. Das halte ich für einen Artikel von diesem Niveau für etwas undifferenziert.

    Viele Grüße aus Mannheim

  2. PEAK CAR
    Eine eigentlich individuelle Mobilität stößt nicht an an ihre Grenzen, sondern wird viel mehr gerade von der Industrie am meisten verhindert und unmöglich gemacht, die sich Freiheit, Autonomie und Individualität in besonders plumper und dreister Art und Weise auf die Fahnen schreibt (S. 3 + 12). Zwei Drittel weniger Stauzeugs in jeder X-Beliebigen Stadt der Bundesrepublik, würde leicht ein Vielfaches an sicherer, sauberer, grüner, raumsparender, leiser, individueller, gerecht zugänglicher und autonomer Mobilität ermöglichen: Gerade wenn eine nennenswerte Zahl von Stauzeugs sich ungehindert durch eine Stadt bewegen kann, so muss das zwingend zu Lasten aller anderen gehen, die zu Recht Verkehrsteilnehmer und nicht Stauverursacher genannt werden können.
    Im allgemeinen und weltweit sind Menschen durchaus nicht mobiler geworden. Vor allem Kinder haben früher viel mehr draußen und auf der Straße gespielt (S. 12). Beweglichkeit ist also gerade für sie nicht einfacher, sondern bei Gefahr ihres Lebens, ihrer Unversehrtheit und Gesundheit, viel schwieriger geworden (S. 16). Wir brauchen durchaus und oft viel mehr (Rad- und Fuß-)Verkehr: Es spricht gegen die Lebensqualität einer Stadt, wenn auf den Straßen keine Kinder spielen, „nichts los ist“ und „schon Nachmittags die Bürgersteige hochgeklappt werden“ (S. 20).
    Wenn die Stauindustrie erfolgreich den maßlosen Bedarf weckt, dass möglichst viele Menschen meist für sich allein ein tonnenschweres, hundert PS starkes und sehr schnelles Stauzeug zu nutzen, um damit für eine kleine Minderheit von Spitzenverdienern ebenso maßlose Profite zu erzwingen, so ist das nicht „legitim“ (Dudenhöffer) sondern spricht für Verblödung und es ist ein Verbrechen: Es fordert weit überdurchschnittlich viele Schwerverletzte und Todesopfer, wobei Kinder als diejenigen, die nicht selbst an einer solchen Blockierung von (ihrer!) Autonomie, Bewegungsfreiheit und Mobilität beteiligt sein können und dürfen, unter diesen Leidtragenden nochmals überrepräsentiert sind (S. 25).
    Auch die Beteiligten am Titelthema Mobilität, schweigen sich aus über die vielen Toten und Schwerverletzten, die ja auch sonst meist einer unerträglichen Missachtung durch die dumme und dreiste Lüge vom Mythos Automobil erliegen. Stürzt irgendwo ein Passagierflugzeug ab, so wird das weltweit in den Medien thematisiert, oft wochenlang. Wie auch bei einem Bussunglück oder das ICE-Unglück von Eschede mit 100 Toten. Politiker erscheinen am Unglücksort, die Angehörigen erfahren Anteilnahme und Mitgefühl und eine lang andauernde Debatte über Sicherheitstechnik setzt ein. Das sehr viel höhere Risiko und die sehr viel höheren Opferzahlen durch Stauzeuge, werden dagegen buchstäblich totgeschwiegen.
    Bitte beachten Sie auf meiner Seite meine Beiträge „Peak Car“, „Im Zusammenhang mit Drogenlegalisierung“ und meinen offenen Brief an Norbert Reithofer.

    • Ich stimme dieser Sichtweise zu.
      Aus meiner Sicht sollte der CO² erzeugende Individualverkehr in den Städten schnellstens eingestellt werden.

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