Alltägliche Nachhaltigkeit – unsere GLS-Tipps

Was machen die guten Vorsätze für 2010?

Hier ein paar Anregungen für den Alltag, Möglichkeiten des sozialen und ökologischen Engagements oder einfach nur Interessantes zum Lesen.

Pfandbons in Gutes umwandeln

Im Supermarkt kann man einkaufen und gleichzeitig Gutes tun. Dazu dient der eigene Pfandbon. Anstatt ihn an der Kasse einzulösen, kommt er in die Pfandbox von „Pfandtastisch helfen“. Mit dem Geld der Pfandbons werden gemeinnützige Organisationen unterstützt. Wo die Pfandboxen stehen: http://www.pfandtastisch-helfen.de/

Genussvolles kochen mit Bioware

Ausschließlich mit Waren aus biologischem Anbau wird bei den Kochkursen des Bio-Gourmet-Clubs gekocht. Diese Lebensmittel schmecken gut und bringen Genuss, Gesundheit und Ökologie in Einklang. Qualifizierte Köche berichten über die Stile verschiedener Landesküchen und zeigen, wie man sie selbst umsetzen kann. Aber auch Kinderkochkurse und jahreszeitliche Variationen stehen auf dem Programm. Alle Gerichte sind einfach zu Hause nachzukochen. http://www.biogourmetclub.de/

Fairer Kaffee kommt direkt nach Hause

MyFairCoffee bietet Kaffeeliebhabern Spitzenkaffee aus Sumatra an und schafft außerdem gute Zukunftsperspektiven für die Kaffeebauern. Sie werden für ihren Kaffee fair bezahlt und tragen mit ihrem nachhaltigen Anbau zum Klimaschutz bei. In Deutschland kommt der Kaffee per Post direkt nach Hause – mit einem Jahresabo sogar regelmäßig. http://www.coffee-hunting.com/

Der Atomkraft keine Chance geben

Jetzt wird aufgeräumt mit den Mythen rund um die Atomkraft. Mit ihrer Kampagne „Atomkraft? Wrack ab!“ zeigen die Elektrizitätswerke Schönau anhand von 100 Gründen – von Uran-Abhängigkeit über Krebsgefahr bis zur ungelösten Endlagerfrage für Atommüll, warum es höchste Zeit ist, die Atomkraftwerke abzuschalten. Auf der Internetseite zur Kampagne sind ausführliche Argumente und viele Ideen zum Mitmachen zu finden. Die 100 guten Gründe gibt es auch als Fibel im Hosentaschenformat, so dass ein Einstieg in die Energiediskussion jederzeit möglich ist. Angesichts der Pläne der neuen Bundesregierung, die alten Atomkraftwerke länger laufen zu lassen, kommt die Kampagne zum richtigen Zeitpunkt, um auf die Gefahren der Atomkraft aufmerksam zu machen. http://www.100-gute-gruende.de/

Buchvorstellung: „Der Weltenwanderer“

Eines Tages wanderte der Wirtschaftswissenschaftler Gregor Sieböck einfach los – aus der Haustür hinaus in Richtung Atlantik. Drei Jahre hat seine Reise am Ende gedauert – um die halbe Welt und insgesamt 15.000 Kilometer. Sein Weg führte ihn von Österreich über die Anden bis nach Neuseeland und erzählt von einem respektvollen Umgang mit der Erde und der Vielfalt von Lebensstilen. Das Buch ist nicht nur ein ungewöhnlicher Reisebericht, sondern soll auch seine Leserinnen und Leser ermutigen, ihren ganz persönlichen Lebensweg zu finden. Mehr zum Autor und seinem Buch unter: http://www.globalchange.at/

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5 Antworten zu „Alltägliche Nachhaltigkeit – unsere GLS-Tipps“

  1. Avatar von Markus

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    Das sind ja richtig zeitlose Tipps. Wissenschaftler, die einfach aus der Haustür gehen und drei Jahre lang nicht nach Hause kommen und „pfandtastische“ Lösungen zu altbekannten Problemen. Soweit so gut, doch wie sieht es mit den guten Vorsätzen anno 2013 aus? Ich selber hatte mir zu Beginn des Jahres vorgenommen, mein Auto weniger zu waschen und auf den Regen zu warten. Ebenso habe auch ich alle Pfandflaschen einfach auf der Straße stehen lassen und damit Flaschensammlern eine Erhöhung der Einkünfte beschert. Fair gehandelter Kaffee gehört für mich dagegen schon seit Ewigkeiten zu einem Muss.

  2. Avatar von blog.gls.de
    blog.gls.de

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    All tagliche nachhaltigkeit unsere gls tipps.. Peachy 🙂

  3. Avatar von Elmar

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    Toller Blog, ich komme jetzt oefter

    1. Avatar von Johannes Korten
      Johannes Korten

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      Danke für die nette Rückmeldung. Das freut uns.

  4. Avatar von Übernommener Kommentar*
    Übernommener Kommentar*

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    Pfandtastsich

    Ich mache es mir mit dem Pfand einfacher: Ich stelle die Tüte(n) mit Pfandflaschen einfach vor die Haustür, innerhalb von fünf Minuten hat sie ein Flaschensammler genommen. So spare ich mir den Weg zum Supermarkt und spende indirekt an Bedürftige. Keine Sorge: Ich fühle mich ob dieser Faulheit nicht viel besser 😉

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