Platz 1 im Klimalabel–Vergleich für „Stop Climate Change“
Auf der BioFach Messe in Nürnberg berichtete heute vor wenigen Stunden Prof. Dr. Ludwig Theuvsen von der Georg-August-Universität Göttingen über eine Marktstudie zur Bewertung von Klimalabel-Programmen. Untersucht wurden 20 Anbieter, darunter 9 aus Deutschland, in verschiedenen Kategorien. Wir freuen uns, dass sich bei den Labels der Bereiche Analyse, Reduktion und Kompensation die Klima-Zertifizierung der GLS Bank und ihrer Partner, das Programm „Stop Climate Change“, mit 12 Bewertungspunkten als Sieger durchsetzen konnte.
Professor Theuvsen stellte fest, dass es noch keine harmonisierten Standards zur Berechnung von Treibhausgasemissionen gibt und forderte eine klare „Gewaltenteilung“ sowie den Einbezug von Interessengruppen in den jeweiligen Systemen. Hier sei dem Experten zufolge Stop Climate Change mit seinem öffentlich zugänglichen Standard, dem Einbezug von Verbänden, Politik und Verbraucherschutz und seinen unabhängigen Zertifizierern ein Vorreiter.
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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