Lebensmittel sind viel zu schade für die Tonne! Deshalb will der Verein „Raupe Immersatt“ in Stuttgart zusammen mit der Initiative foodsharing „gerettete Lebensmittel“ kostenfrei im ersten foodsharing Café Deutschlands anbieten. Neben dem Cafébetrieb will der Verein mit Bildungsveranstaltungen und Kochkursen mehr Bewusstsein für den Wert von Nahrung schaffen und der Verschwendung ein Ende setzen. Noch ist kein Raum gefunden, die Macher*innen von Raupe Immersatt sind aber zuversichtlich.
Essen retten
In Stuttgart engagieren sich über 700 Menschen für Verwendung statt Verschwendung von Lebensmitteln. Die Initiative foodsharing kooperiert aktiv mit Lebensmittelbetrieben und rettet ergänzend zu den örtlichen Tafelstrukturen diejenigen Lebensmittel, die aus unterschiedlichen Gründen aussortiert und sonst auf dem Müll landen würden. Dabei sind diese Lebensmittel durchaus noch genießbar. Auch Privathaushalte können zu viel eingekaufte Lebensmittel über sogenannte Fairteiler – öffentlich zugänglichen Kühlschränke – spenden.
Fairteiler
Ein solcher Fairteiler ist auch der Grundstein des foodsharing Cafés „Raupe Immersatt“. Gästen sollen im Café kostenfrei Speisen aus geretteten Lebensmitteln verzehren können. Gleichzeitig können sie sich über Lebensmittelverschwendung informieren, lernen, wie man den Verlust von Lebensmitteln im eigenen Haushalt vermeidet oder bei einer „Schnippeldisko“ mit anderen ein leckeres Essen aus geretteten Lebensmitteln kochen und erleben, dass aussortierte Lebensmittel noch super schmecken können. Alle Veranstaltungen werden zu 100 % ehrenamtlich organisiert und sind für die Teilnehmenden kostenfrei.
Deshalb ist die Raupe Immersatt auf Spenden angewiesen, die in Bildungsmaterialien und Kochutensilien investiert werden. Wenn auch ihr zur Verringerung von Lebensmittelabfällen beitragen wollt, unterstützt die Raupe Immersatt.
Foto: Raupe Immersatt e.V.
Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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