Wann habt Ihr zuletzt Eure PIN geändert?

„Passwörter geklaut“, so oder ähnlich erreichen uns mittlerweile regelmäßig Nachrichten über ausgespähte Daten und erfolgreiche Hackerangriffe.  Ebenso regelmäßig solltet Ihr deshalb die PIN zu Eurem GLS Onlinebanking ändern und natürlich auch anderen Online Passwörter.  Denn ein Teil der geklauten Daten stammt aus Spionagesoftware, die Passworteingaben mitschneidet, und es ist nicht auszuschließen, dass auch Bank-Anmeldedaten kopiert wurden und werden.

Wie ändert Ihr Eure PIN?
Die PIN für Eurer GLS Onlinebanking könnt Ihr ganz einfach ändern.  Wählt dazu nach der Anmeldung im Onlinebanking oben im Menü „Service & Verwaltung“, dann in der Rubrik „Online-Banking-Zugang“ den Punkt „PIN ändern“.

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Es öffnet sich ein Menü zur Vergabe der neuen PIN. Diese muss mindestens acht Stellen lang sein, einen Großbuchstaben und eine Ziffer enthalten. Welche Zeichen erlaubt sind, ist auf der Seite beschrieben.

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Wir empfehlen darüber hinaus

  • Verwendet die neue PIN ausschließlich für Eurer GLS Onlinebanking.
  • Die PIN sollte nicht erraten werden können, auch nicht von Familienmitgliedern.
  • Geburts- und Hochzeitstage sind tabu.
  • Notiert die neue PIN nirgendwo.

Die Änderung der PIN müsst Ihr mit einer TAN bestätigen. Lest bitte den Text in der SMS oder im Anzeigefeld des TAN-Lesers sorgfältig durch. Es muss sich um einen „Allgemeinen Bankauftrag“ handeln, ein Betrag darf dort nicht genannt werden.

Übrigens: Euer Geld ist nicht gefährdet, denn dazu müssten die Täter auch an eine TAN kommen. Beachtet deshalb bitte, dass es keine Konto-Tests mit TAN-Abfragen gibt und auch keine Rücküberweisungsfunktion im Onlinebanking. Erhaltet Ihr solche Aufforderungen handelt es sich um einen Betrugsversuch, um an die Bestätigungs TAN zu kommen. In jedem Fall würde der in Eurem TAN-Generator angezeigte Geldbetrag an Betrüger weitergeleitet!

 

Weitere Sicherheitstipps findet ihr auf unserer Website.

 

  1. Je mehr Zeichen desto besser sagt man doch. (vgl. XKCD) Wozu also die Begrenzung auf 20 Zeichen?

    • Raimund Sichmann

      Hallo Sebastian,
      prinzipiell richtig, aber diese Regel gilt nur für Zugangsarten, bei der der Zugang nicht nach Fehlversuchen gesperrt wird. Beim Banking sollte man eher darauf achten, dass man das Passwort nirgends speichern muss und es gut zu merken ist. Acht gut kombinierte Zeichen reichen völlig aus.

  2. Das regelmäßige Ändern der PIN ist wohl der Preis, den wir für die Bequemlichkeit des Online-Bankings zahlen müssen. Meine PIN ändere ich allerdings sehr unregelmäßig, nicht häufiger als ein mal im Quartal und meist nach Medienberichten über bekannt gewordene Datenklauerei.

    • Raimund Sichmann

      Hallo Achim,
      Kompliment, Du änderst Deine PIN schon viel häufiger als üblich und machst es meiner Meinung nach genau richtig.

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