Sicherheit: Vorsicht beim Öffnen von E-Mail-Anhängen

Wie schnell klickt man einmal zum Öffnen auf den Anhang in einer E-Mail? Vorsicht! Zurzeit sind vermehrt Anhänge mit Banking-Trojanern im Umlauf, die vertrauliche Daten abgreifen sollen.

„Ihre Rechnung“, „Ihre Mahnung“, „Ihre Auftragsbestätigung“ oder „Test“ – mit diesen Begriffen versuchen Betrüger zum Öffnen ihrer E-Mail zu verleiten. Als Absender werden häufig „Volksbank“, „Sparkasse“ oder ein Mobilfunkanbieter genannt. Öffnet ihr dann die angehängte Datei mit der angeblichen Rechnung etc., installiert sich eine Schadsoftware auf eurem PC, Tablet oder Smartphone. Diese kann von euch unbemerkt Aktionen auf eurem Computer ausführen. Wenn ihr also den Absender oder Inhalt einer Mail nicht zuordnen könnt, löscht diese am besten sofort.

Ist euer Rechner mit einem Banking-Trojaner infiziert, kann dieser eure Eingaben (PIN, TAN, etc.)  ausspähen und weitergeben – zum Beispiel durch Veränderungen eurer Onlinebankingansicht. Betrüger versuchen mit vermeintlich durch die Bank initiierten  Abfragen an eure TAN zu gelangen.
Bitte beachtet, dass wir euch nie auffordern zu Testzwecken oder Sicherheitskontrollen eure TAN einzugeben. Außerdem gibt es in unserem Onlinebanking auch keine Funktion zur Rücküberweisung („Retour“).

Unser Tipp

Prüft bitte immer, ob bei einer Überweisung im Onlinebanking die Daten beim Erhalt der TAN (mobile TAN oder  Sm@rtTAN) korrekt sind.

„Beliebte“ Betrugsbeispiele

Beispiel 1

spam_anwalt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Beispiel 2

spam_voba_528

 

 

 

 

 

Beispiel 3

spam_test_528_k

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was tun bei Verdacht?

Wenn euer Onlinebanking nicht mehr wie gewohnt funktioniert, solltet ihr misstrauisch werden. In diesem Fall müsst ihr davon ausgehen, dass euer Computersystem nicht mehr sicher ist und dass der Virenschutz versagt hat.

Dann solltet ihr schnell PIN und Passwörter ändern oder sperren. Nutzt diesen Computer nicht mehr für vertrauliche Abfragen. Ruft uns bitte an oder – wenn ihr einen anderen Rechner benutzen könnt – ändert dort kurzfristig eure Zugangs-PIN  und euren Alias und prüft die Umsätze auf eurem Konto. Wenn ihr keinen Zweitrechner habt, könnt ihr in eurem Onlinebanking den Zugang unter “Service & Verwaltung” sperren.

Denkt auch daran, andere Passwörter unverzüglich zu ändern oder Online-Zugänge zu sperren, zum Beispiel E-Mail-Passwörter oder Zugangsdaten zu Online-Shops.

Bitte lasst im Verdachtsfall euren PC von einem Fachmann überprüfen.

Um einen SIM-Karten Betrug handelt es sich sehr wahrscheinlich, wenn ihr eine TAN auf euer Mobiltelefon erhaltet, ohne dass ihr eine Transaktion durchgeführt habt. Bei dieser Art des Angriffs besorgt sich der Täter nach Auslesen der erforderlichen Daten beim Mobilfunkanbieter des Kunden eine zweite SIM-Karte, um die TAN abfangen zu können. In diesem Fall solltet ihr euch umgehend an euren Mobilfunkanbieter wenden. Dazu könnt ihr dieses Formular nutzen.

Schnelle Hilfe
Falls ihr Zweifel habt, ruft uns bitte an +49 234 5797-444
Oder lasst euren Online-Zugang bzw. eure Karte über die zentrale Rufnummer 116 116 sperren.

Autor/innen: Katharin Kattinger (Online Filiale) und Fabian Korte (Zahlungsverkehrsberatung)

  1. Pingback: Sicherheitstipp: Schützt eure Smartphones und Tablets | GLS Bank-Blog

  2. Diese Emails kommen in letzter Zeit öfter, vermehrt von der „Volksbank“. Wer Bankgeschäfte im Internet erledigt, sollte sich über diese Fälschungen im Klaren sein, da wird immer gewarnt, keine PINs über einen Emaillink einzugeben und keine Anhänge zu öffnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.