Menschen in der GLS Bank: Falk Zientz

Falk ZientzFalk Zientz ist im Vorstandsstab tätig und koordiniert zurzeit die GLS Zukunftswerkstatt, in der seit Frühjahr 2015 an neuen Ansätzen der GLS Bank gearbeitet wird.

Wie sind Sie zur GLS Bank gekommen?
Nach dem Mauerfall habe ich mein Studium für ein Jahr unterbrochen, um einen Sonderzug von Berlin in die Mongolei zu organisieren: Endlich mal richtig in den Osten fahren. Mitgekommen sind 360 Menschen aus 36 Ländern und während der Vorbereitung ist die Sowjetunion zusammengebrochen. Für einen 25jährigen war das ein ziemlich verrücktes Projekt, aber ich hatte Unterstützung von der GLS Bank. Das war mein erster Kontakt, und ohne Bewerbungsverfahren vereinbarten wir, dass ich nach meinem Studium nach Bochum komme, 1994 zunächst in den Kreditbereich. Heute arbeite ich im Vorstandsstab.

Ohne nachzudenken: Was fällt Ihnen zur GLS Bank ein?
„Gemeinschaftsbank“ im Sinne von Community. Referenz im Sinne von Agenda Setting. „Wir wollen mehr miteinander zu tun haben.“ – Dies war eine der Hauptbotschaften, die uns unsere Mitglieder auf der diesjährigen Jahresversammlung mitgaben. Die zweite war: Die GLS Bank soll sich mehr zu gesellschaftlichen Themen positionieren.

Welche Werte sind Ihnen wichtig und finden Sie diese in der Bank wieder?
Allen voran „zukunftsweisend“ und „menschlich“. Das kommt aktuell aus meiner Mitarbeit in der Zukunftswerkstatt, in der wir unkompliziert, schnell und kreativ an Zukunftsfragen arbeiten. Das sind ganz wesentliche Qualitäten für den bevorstehenden Wandel der GLS Bank. Das ist auch, warum ich seit zwei Jahren den MONTAGMITTAG mache, als Gesprächsformat für alle Kolleginnen und Kollegen, um sich jeweils über eine Frage, die viele bewegt, auszutauschen. Solche freien Formate sind in meinen Augen eine Grundvoraussetzung für zukunftsweisende Entwicklungen.

Wenn Sie morgens in die Bank kommen, was empfinden Sie?
Ich fahre immer mit dem Rad zur Bank – das sind 10 Kilometer. Daher ist meine erste Amtshandlung: duschen und umziehen. Anschließend Rechner hochfahren, Tee kochen, den Arbeitsplatz richten. Die ersten 20 Minuten haben etwas Rituelles und damit bin ich dann gut im Bankorganismus angekommen.

Was wünschen Sie der GLS Bank?
Es kündigt sich derzeit ein Wandel in der Bank an, ausgelöst auch durch die neu verteilten Vorstandsressorts. Dadurch gibt es eine neue Dynamik, eine Aufbruchstimmung und viel Engagement. Ein wesentliches Thema ist außerdem in der Zukunftswerkstatt: Unseren Mitgliedern und Kunden wird der Gemeinschaftsgedanke, die Community, der Wunsch nach Austausch immer wichtiger. Ich wünsche der Bank, dass die Mitglieder und Kunden im Sinne ihrer Botschaft an uns ‚Wir wollen mehr miteinander zu tun haben‘ diesen Weg mit uns gehen und wir diese neue Community gemeinsam mit Leben füllen.

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