
Es ist wahrscheinlich, dass er ein nicht unerheblicher Teil der Leserschaft über die Feiertage ein wenig Zeit im Stau verbracht hat. Da passt es vielleicht gut, sich etwas zum Thema Stau durchzulesen, inklusive einer Formel, bei deren Anblick man sich wie damals im Physikunterricht fühlt – der Text ist aber auch ohne diese Formel komplett verständlich. Es ist einleuchtend und im Grunde ganz einfach, was da erklärt wird: „Die einzige Möglichkeit, Staus effizient zu bekämpfen wäre eine Verringerung des Straßenverkehrs. Dies ist aus ökonomischen Gründen dringend notwendig.“
LKW schuld am Stau?
Auch in der FAZ geht es um den Stau, ausgehend von einer simplen Frage: “An den zahlreichen Staus auf deutschen Straßen sind vor allem die Lastwagen schuld. Warum verlagert die Politik den Gütertransport nicht auf die Bahn?”
Es geht also um weniger Autos auf den Straßen, es geht um “Verringerung”, um einen Begriff, den viele für ein böses Unwort halten. Damit sind wir dann wieder bei der Kernfrage “Wohlstand oder Umweltschutz”, zumindest werden sämtliche Verzichtserwähnungen gerne in diese Richtung diskutiert. Ernst Urich von Weizsäcker findet im Interview mit der SZ zu einer vergleichsweise saloppen Formulierung, die zeigt, dass einige Fragen vielleicht nicht mehr so kompliziert sind, sondern im Grunde längst geklärt: “Ein wichtiger Punkt ist es, den Naturverbrauch teurer zu machen. Stattdessen wird alles getan, um ihn billig zu halten. Hunderte Milliarden Dollar Steuergelder werden allein dafür verwendet, damit Energie billig bleibt. Das murkst das Interesse der Wirtschaft ab, effizienter damit umzugehen.”
Der Wirtschaftsteil „kompakt“ ist eine Kolumne aus kuratierten Beiträgen der Wirtschaftsgazetten und Blogs von Maximilian Buddenbohm heute zum Thema Stau und Auto.
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Zum 27.09.2026 ist die EmpCo, eine EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbrauchertransparenz in Kraft getreten. EmpCo verpflichtet Unternehmen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen klar, belegbar und überprüfbar zu formulieren, um Greenwashing zu erschweren. Dieser Beitrag, wurde vor dem Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie veröffentlicht und erfüllt daher u.U. nicht die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
Die GLS Bank wurde 1974 mit dem Impuls gegründet, gesellschaftlichen Wandel zu fördern und zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, eine zukunftsweisende Wirtschaftsweise mitzugestalten. Dass durch die EmpCo-Richtlinie transparente Formulierungen in Bezug auf Umweltaussagen für alle Unternehmen verpflichtend werden, begrüßen wir sehr.

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