Divestment: Windrad erzeugt umweltfreundlich Energie

Kein Geld in Kohle, Öl und Gas – Dialog zu Nachhaltigkeit und Divestment

Die GLS Bank zu Gast beim Nachhaltigkeits-Symposium: Kein Geld in Kohle, Öl und Gas

Anfang Juli lud die Umwelt-Akademie in München zu einer Podiumsdiskussion: Ausgewählte Gäste diskutierten über die Verantwortung von Banken, Versicherungen, Kirchen und Orden bei der Geldanlagestrategie. Im Fokus stand das sogenannte Divestment, der gezielte Abzug von Geldern aus Geldanlageformen mit Bezug zu fossilen Brennstoffen.

Auch Maurice Attenberger von der GLS Bank (Regionalleiter Bayern) war zu Gast. Er erklärte das Nachhaltigkeitsverständnis der GLS Bank: Jedes Unternehmen muss zuerst „glaubhaft versichern“, dass sich sein Geschäftsmodell mit den GLS Anlage-und Finanzierungskriterien deckt. Denn nachhaltige Ideen sind gut, sollen aber geprüft sein.

Auf dem Symposium ging es auch um gesellschaftliche Verantwortlichkeit. Die ist für die genossenschaftliche Bank selbstverständlich.

Die Genossenschaftsidee der GLS Bank verlangt, dass „jeder versteht, dass es unsere Welt ist, die wir gestalten wollen“; dass „jeder mitmachen kann“.

Diese Idee verfolgt auch die Umwelt-Akademie: Sie möchte dazu beizutragen, dass sich unsere Gesellschaft ihrer Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung stärker bewusst wird und ihr Handeln danach ausrichtet.

„Verantwortungsvolles Handeln für Mitmenschen, Umwelt und zukünftige Generationen braucht Wissensgewinn, Gestaltungskompetenz und vor allem Mut zum Handeln gegenüber mächtig scheinenden Einzelinteressen.“

Die Akademie organisierte das Symposium gemeinsam mit der Klimaschutzinitiative Fossil Free München und dem Studentischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik (sneep).

Bleibt die Frage, wohin mit dem Geld nach dem Divestment?
Die GLS Bank legt Geld nach strikten Anlage- und Finanzierungskriterien in den Bereichen nachhaltige Wirtschaft, Ernährung, Wohnen, Soziales, erneuerbare Energien und Bildung an. Z. B. in landwirtschaftliche Betriebe, die eine Umstellung zum ökologischen Landbau angehen oder in alternative Lehrkonzepte und Wohnprojekte. Dabei gilt maximale Transparenz: So wird etwa jedes Anlageobjekt des GLS Bank Klimafonds in einem Investitionsbericht veröffentlicht.

Mehr zu den „harten aber fairen“ GLS Anlagekriterien lest Ihr auch im aktuellen enorm magazin: enorm-magazin.de/hart-aber-vor-allem-fair

Weitere spannende Beiträge vom Symposium gibt es hier zu lesen: Der Rückblick als PDF

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