Sicherheitshinweis: Betrüger versuchen SEPA-Umstellung mit Phishing-Emails auszunutzen

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Durch SEPA wird der Zahlungsverkehr ab dem 1. Februar auf einen neuen europäischen Standard umgestellt. Dies soll ihn einheitlicher und dadurch einfacher gestalten. Im Moment informieren viele Banken per Post ihre Kunden über die anstehende Umstellung und die notwendigen Schritte – dies geschieht jedoch schriftlich per Post oder per Kontoauszug, niemals über einen Emailversand.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sprach nun eine Warnung aus: Offensichtlich versuchen Betrüger die Umstellung auszunutzen. Sie versuchen mit sogenannten Phishing-Emails die Bankdaten von Kunden abzugreifen um anschließend über die Konten zu verfügen.

Der Wortlaut der Emails weist auf die anstehende Umstellung im Zuge der SEPA-Einführung hin und fordert Bankkunden auf, ihre Kontodaten innerhalb einer Frist mitzuteilen und für eine vermeintliche Überprüfung zu bestätigen. Dazu würden die Kunden auf gefälschte Online-Banking-Seiten geführt. Im schlimmsten Fall werden sie auf diesen gefälschten Seiten aufgefordert, ihre Geheimzahlen (PIN) oder Transaktionsnummer (TAN) einzugeben.

Ebenfalls unternehmen Betrüger den Versuch, Trojaner oder Viren auf die Computer der Bankkunden zu übertragen, um anschließend die Bankdaten auszuspähen.

Die GLS Bank und unsere Mitarbeiter werden Euch keinesfalls, weder telefonisch noch per E-Mail, dazu auffordern, Eure Zugangs- und/oder Legitimationsdaten preiszugeben. Solltet Ihr eine suspekte Email erhalten haben, folgt bitte nicht den angegeben Links und öffnet nicht angehängte Dateien. Im Zweifel empfehlen wir die Überprüfung durch einen Virenscanner.

In unserer Reihe „Sicherheit“ im GLS Blog erklären wir verschiedene Wege, die Ihr Euch vor derartigen Zugriffen wappnen können.

Weitere Informationen zu SEPA

Sicherheitshinweise der GLS Bank

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