BioBoden Genossenschaft: Schon über 400 Mitglieder!

BioBoden GenossenschaftSeit Gründung der BioBoden Genossenschaft (BioBoden) Ende April 2015 sind schon über 400 Menschen Mitglied geworden. Sie haben insgesamt Genossenschaftsanteile in Höhe von mehr als 2,5 Millionen Euro gezeichnet. Die Beteiligung der Einzelpersonen reicht von einem Anteil bis zu 150 Anteilen. Ein sehr erfreulicher Start für die junge Genossenschaft. Erste Flächen können noch in diesem Jahr gekauft und gesichert werden.

Thomas Friemel
Thomas Friemel

„Wer sich biologisch und regional ernähren will, kann nun endlich auch selber die Grundlage für diese Lebensmittel schaffen. Das ist großartig“, beschreibt das 400. Mitglied Thomas Friemel seine Gründe, der Genossenschaft beizutreten. BioBoden Mitglied Detlef Blome sagt: „Ich bin Mitglied  geworden, weil ich durch meine Mitgliedschaft symbolisch Verantwortung für das Land übernehmen kann, welches mich ernährt. Und ich sorge dafür, dass der Boden auch zukünftig dafür zur Verfügung steht.“

Die BioBoden Genossenschaft will einen Beitrag zum Erhalt und zum Ausbau regional verankerter und ökologisch betriebener Landwirtschaft leisten. Nicht nur zum Zweck der Daseinsvorsorge für uns und zukünftige Generationen, sondern auch um die Biodiversität zu fördern. Aufgabe der Genossenschaft ist die Pflege und der Erhalt der Kulturlandschaft. So soll langfristig der Ökolandbau ausgebaut werden, damit es für alle mehr regionale Bio-Lebensmittel gibt. „Die Bereitschaft des Einzelnen, Geld zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft bereit zu stellen, ist groß“, stellt Sophia Krebber, bei BioBoden verantwortlich für die Kommunikation, fest.  Auch BioBoden Vorstand Uwe Greff ist zuversichtlich: „Wir freuen uns, wenn wir in diesem Jahr mehr als 1.000 Mitglieder gewinnen. 1.000 Mitglieder, die ihre 2.000 Quadratmeter gesichert haben, bedeutet die Sicherung von rund 200 Hektar Fläche.“

Die GLS Bank ist Gründungspartnerin der BioBoden Genossenschaft und unterstützt damit die Erweiterung der Bio-Anbaufläche in Deutschland. Sie empfiehlt potenziellen Mitgliedern, drei Anteile zu zeichnen. Damit können die 2.000 Quadratmeter Boden gesichert werden, die jedem Menschen rein recherisch als Anteil vom „Weltacker“ zur Verfügung stehen.

Interessiert? Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Internetseite der Genossenschaft.

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