Gastbeitrag enorm 3/15: Was die neue Ausgabe bringt …

Wie steht es mit dem Vertrauen in Unternehmen, wieviel Ressourcen verbraucht eine Familie in Deutschland, wie kann man Armut wirksam bekämpfen, wie erzieht man Kinder zu einem umweltfreundlichen Lebensstil?

Das sind einige der Themen in der Ausgabe 3/2015 des Gesellschaftsmagazins enorm. GLS Mitglieder können das Magazin zum Sonderpreis abonnieren. Ein Überblick.

enorm_teaserKontrolle ist gut. Vertrauen ist besser: Vertrauen ist der Schmierstoff der Wirtschaft, doch es schwindet. Durch Globalisierung und Krisen haben viele Unternehmen ihre Glaubwürdigkeit verloren. Deshalb versuchen sie jetzt, mit regionalen Angeboten neues Vertrauen zu gewinnen – und die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Umbruch: Ein Umdenken beginnt auch in der Baubranche. Bisher verschlingt der Immobiliensektor Unmengen natürlicher Ressourcen. Millionen Tonnen Stein und Sand schaufeln Bagger jedes Jahr aus dem Boden. Gleichzeitig hinterlässt die Branche riesige Schuttberge. Erste Unternehmer haben begonnen, das Problem anzugehen: Sie recyceln Beton.

Das Maß der Dinge: Ob Wasser, Energie oder Lebensmittel – der Ressourcenverbrauch weltweit steigt. Jeder konsumiert. Jeden Tag. Aber wie viel genau? Und mit welchen Folgen? Forscher haben jetzt den Alltag von Familien in Deutschland akribisch durchleuchtet. In enorm legen drei der Probanden ihre Daten offen.

„Niemand rettet euch!“: Während ein Teil der Menschheit in Überfluss schwelgt, fehlt es dem anderen am Notwendigsten. Der Ökonom Jeffrey Sachs berät die Vereinten Nationen und Regierungen weltweit im Kampf gegen die Armut. Viele Politiker, sagt er, hätten mehr Interesse an Wählerstimmen als an Entwicklungshilfe.

Die Schlepper von Melilla: Armut kennen auch die Einwohner Melillas. In der spanischen Exklave im Norden Marokkos blüht daher der illegale Handel. Für ein paar Euro tragen sogar alte Frauen 80 Kilo schwere Bündel von Europa nach Afrika. Das Geschäft ist knallhart.

Reform voller Gräten: Die Weltmeere sind überfischt – seit Jahren. Die EU-Fischereireform von 2013 sollte das ändern und wurde von Umweltschützern bejubelt. Kontrollen sollten besser, Fangtechniken schonender und die Bestände wieder größer werden. Jetzt aber zeigt sich: Kaum ein Land setzt die Pläne um.

Jetzt seid ihr dran: Mit guten Vorsätzen gestartet sind auch Biopioniere wie Joseph Wilhelm, Gründer des Naturkost-Händlers Rapunzel, oder Ulrich Walter, Chef des Teehändlers Lebensbaum. Nun erlebt die Branche einen Wandel: die erste Generation steht kurz vor dem Ruhestand. Bleiben ihre Werte erhalten? Eine Spurensuche.

Wer hat den längsten? Zwei Gründer wollen das erste nachhaltige Kondom produzieren. Das gibt es längst, sagt ein Konkurrent – und klagt. Ein bizarrer Streit, der zeigt: Auch der Markt für öko-faire Produkte ist hart umkämpft.

In Luft aufgelöst: Flug gebucht, Klima geschädigt. Bei umweltbewussten Verbrauchern geht das schlechte Gewissen mit auf Reisen. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Kunden daher an, den CO2-Verbrauch zu kompensieren. Worauf Verbraucher dabei achten müssen.

Vegan ist auch keine Lösung: Wir essen zu viel Fleisch – bisher. Nun verzichten immer mehr Menschen auf vegetarische Produkte. Das ist gut, verändert aber kaum etwas. Denn die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem. Ein Gastbeitrag von Sarah Wiener.

Was Hänschen nicht lernt: Vorleben, Verbote, Belohnungssystem? Kindern einen umweltfreundlichen Lebensstil beizubringen, ist gar nicht so einfach. Denn der Alltag ist voller Widersprüche. Ein paar Ideen, wie es gelingen kann, gibt es aber doch. enorm hat sie gesammelt.

Alles außer Amen: Sie glauben nicht an Gott, eine Art Gottesdienst feiern sie aber trotzdem. Was wie eine schräge Partyidee klingt, findet weltweit immer mehr Anhänger. Zu Besuch bei einer Sunday Assembly.

Wie es uns gefällt: Häuser, Traktoren und Windräder zum Selbstbauen – die Open-Source-Bewegung stellt immer mehr kostenfreie Baupläne ins Netz. Ihr Ziel ist nichts weniger als eine Revolution unseres Wirtschaftens.

Diese und viele weitere Themen findet ihr in enorm 3/2015.

GLS Mitglieder Magazine

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  1. Den Sinn der Sätze verstehe ich nicht :
    Vegan ist auch keine Lösung: Wir essen zu viel Fleisch – bisher. Nun verzichten immer mehr Menschen auf vegetarische Produkte. Das ist gut, verändert aber kaum etwas. Denn die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem.

    Welche vegane Industrie? Vegan ist eine Lösung. Natürlich ändert es was kein Fleisch zu essen. Die Tierhaltung verursacht riesige Umweltschäden. In sogenannten Drittweltländern werden von Konzernen große Landflächen gepachtet um Soja für Tierfutter anzubauen. Die Bauen werden dafür vertrieben. Über das Leid der Tiere brauchen wir ja wohl gar nicht zu diskutieren. Doch, Vegan ist eine Lösung.

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