Was bedeutet die Mitgliedschaft für die GLS Bank?

Von am 17.03.2011 in Aus der Bank, Geschichte, GLS Gemeinschaft, GLS Mitgliedschaft Seil_Hände

Geld ist für die Menschen da. Das ist die Leitidee für unser Bankgeschäft und unseren Beitrag zur Veränderung des immer abstrakter werdenden Finanzmarkts. Die GLS Bank ist seit ihrer Gründung 1974 eine Genossenschaftsbank: von Menschen gestaltet und getragen. Gewählt wurde diese Rechtsform, weil sie der Gründungsidee einer Solidargemeinschaft am nächsten kommt. Der eine Mensch möchte Geld investieren und ein anderer benötigt eine Finanzierung zur Umsetzung eines Vorhabens. Die GLS Bank ist der Intermediär, der beide Interessen zusammen bringt.

Wie alle Banken müssen auch wir alle Kredite, die von uns vergeben werden, mit entsprechendem Eigenkapital – Genossenschaftsanteilen und Stillen Beteiligungen – unterlegen. Als Genossenschaftsbank gehören unsere Mitgliedschaftsanteile zum sogenannten „harten Kernkapital“. Das Kapital unserer derzeit über 17.500 Mitglieder bildet also die Basis der Bank. Sie ermöglichen mit ihrem Kapital das sozial-ökologische Kreditgeschäft.

Jedes Mitglied hat unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Genossenschaftsanteile nur eine Stimme. Damit sind wir nicht verkäuflich. Dank unserer Mitglieder sind wir als Bank unabhängig.

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4 Kommentare zu Was bedeutet die Mitgliedschaft für die GLS Bank?

  1. Ich fand den Internetauftritt der GSL-Bank ganz interessant BIS ich mehr las unter: GSL-Bank/Mitgliedschaft/Rubrik – “Hier macht Ihr Beitrag Sinn”…

    “Leider, leider” klingt die Email-Beschwerde von Karsten Kimble vom 17.03.2011 von 11:16 Uhr sehr authentisch und damit glaubwürdig!

    Es ist schon erstaunlich, dass Bettina Schmoll von der GSL-Bank am 17.03.2011 knapp 1,5 h später nachdem der BESCHWERDEEINTRAG im NETZ von Herrn Kimble erfolgt war, den Rückruf der GSL-Beratung zusicherte. Das kannte Herr Kimble irgendwie schon…

    Es erinnert an die Bankgebahren anderer Geldinstitute!

    “Für eine Bank die sich „MENSCHLICHKEIT“ auf die Fahnen geschrieben hat, ist das alles ein sehr merkwürdiges Verhalten!” laut Herrn Kimble…

    Schade! Aber so einfach ist es eben nicht mit dem/den Kunde (n)!

    Noch “eine” Frage sei erlaubt:

    WARUM wird Herr Kimble gedutzt?
    Möchte sich die GSL-Bank damit ev. ZUSÄTZLICH ein jugendliches Outfit geben oder ist es ev. einfach ein lockere Umgangston der GSL auf Beschwerden zu reagieren…

    • Bettina Schmoll 7. April 2011 um 15:46

      Zu unseren Grundsätzen gehört ein wertschätzender Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden. Wir möchten für jedes Anliegen eine zufriedenstellende Lösung finden. Natürlich kommt es vor, dass Kundinnen und Kunden dennoch nicht mit unseren Auskünften und Entscheidungen zufrieden sind bzw. dass wir nicht allen Wünschen nachkommen können.
      Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen des Datenschutzes grundsätzlich keine Stellung zu einzelnen Kundinnen und Kunden nehmen.
      Herrn Kimbles Anfragen und kritisches Feedback über Facebook und unser Blog haben wir schnell aufgegriffen, weil wir davon ausgehen, dass Menschen, die über diese Kanäle Kontakt zu uns aufnehmen, eine schnelle Antwort erwarten. Auch allgemein versuchen wir, alle Anfragen, so schnell wie möglich zu beantworten.

      Zu Ihrer Frage, weshalb wir Herrn Kimble duzen: Das haben wir in unseren Blogregeln so festgelegt (http://blog.gls.de/blog-regeln/). Dort haben wir aber auch definiert, dass wir selbstverständlich Siezen, wenn Kommentierende das möchten.

      Viele Grüße
      Bettina Schmoll

  2. Karsten Kimble 17. März 2011 um 11:16

    Ich hatte am Montag über Facebook Kontakt zu Euch. Meine Frage war: Eröffnet die GLS-Bank auch Konten auf Guthabenbasis. Die Antwort war: ja! Nach dieser Info habe ich euren Kundendialog angerufen und mich zu den Bedingungen und Konditionen des Guthabenkontos erkundigt. Der freundliche Mitarbeiter wollte wissen, ob ich ein reines Guthabenkonto oder ein Pfändungsschutzkonto benötige. Ich wollte einfach nur ein Guthabenkonto. Laut Aussage des Mitarbeiters sind alle Konten der GLS-Bank reine Guthabenkonten, da Dispokredite nur auf Antrag gewährt werden. Das Konto würde monatl. 2 € Gebühr kosten und jährlich 15 € für die Bankkarte. Nach diesen Infos bin ich am Dienstag in die Berliner Filiale gefahren um das Konto zu eröffnen.
    Dort erlebte ich eine Überraschung: Nein ein solches Konto wird nicht eröffnet. Geht nicht, funktioniert nicht. Man könne zwar das Konto eröffnen, aber ich käme nicht an Bargeld, weil ich keine Karte zum abheben bekommen würde. Eine Kundekarte gäbe es nicht. Und mit der normalen Karte könne ich ja auch in Geschäften bargeldlos zahlen und dann bestehe ja die Gefahr, dass ich das Konto überziehe. Auf meinen Einwand das ich mit der Karte – wenn ich keinen Dispo beantrage – nur über den Betrag verfügen kann, der auf dem Konto vorhanden ist, wurde gar nicht reagiert.
    Nach all diesen Infos wollte ich eine direkte Durchwahl zum Beschwerdemanagement. So das geht nicht, das machen wir nicht. Wenden sie sich an den Kundendialog.
    Ich musste mich sehr beherrschen nicht die Fassung zu verlieren.
    Ich habe dann wieder telefonischen Kontakt zum Kundendialog. Auf mein hartnäckiges Drängen hin, wurde ich von einer Mitarbeiterin des Beschwerdemanagement zurückgerufen. Diese erklärte mir dann, dass es möglich sei, das Konto zu eröffnen und dass ich Bargeld dann nur am direkten GLS-Automaten abholen könnte. Die Mitarbeiterin versprach mir einen Rückruf, der bis jetzt nicht erfolgt ist.
    Ich kann jetzt nur folgende Vermutung anstellen: Auch die GLS-Bank hat sich verpflichtet ein Konto für jedermann (Guthabenkonto) anzubieten, sowie sich alle deutschen Banken dazu freiwillig verpflichtet haben, um eine gesetzlichen Regelung zu verhindern. Die GLS hat sich jetzt aber einige Dinge einfallen lassen, solche Kunden dennoch nicht aufnehmen zu müssen. Denn ein Konto ohne Bargeldbezug ist natürlich völlig unattraktiv. Ich frage mich die ganze Zeit, was ihr mit Kunden macht, die bereits ein Konto bei der GLS haben, dann in die Schuldenfalle tappen und dann ein Pfändungsschutzkonto benötigen? Denn diese Kunden müssen ja auch an Bargeld kommen.
    Für eine Bank die sich „Menschlichkeit“ auf die Fahnen geschrieben hat, ist das alles ein sehr merkwürdiges Verhalten!

    • Bettina Schmoll 17. März 2011 um 12:41

      Hallo Karsten,
      da ist bei uns in der Beratung und Bearbeitung leider etwas schief gelaufen, dafür entschuldigen wir uns.
      Eine Mitarbeiterin von uns ruft Dich dazu im Laufe des Nachmittags zurück, um Dein Anliegen zu besprechen.
      Grundsätzlich eröffnen wir Girokonten auch auf Guthabenbasis. Karten vergeben wir auf der Grundlage einer Bonitätsprüfung.
      Viele Grüße
      Bettina Schmoll

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